Ich möchte mir nun die Textilbranche in und um Istanbul einmal genauer ansehen. Wie sind die Standards? Und wie können die Firmen mit Billiglohnländer wie Bangladesch, Pakistan oder Indien mithalten?
Bei der Vorrecherche bin ich auf einige Agenturen gestoßen, die deutschen Modemarken Produzenten in der Türkei vermitteln und auf zwei deutsche Firmen, die in Istanbul Biomode herstellen lassen.
Daneben noch ein kleineres Thema:
Viele junge Leute mit türkischen Wurzeln, die in Deutschland aufgewachsen sind, zieht es in das Heimatland ihrer Eltern.
Mit den so genannten “Rückkehrern” werden sich einige von uns beschäftigen. Ich werde über jene schreiben, die aus beruflichen Gründen nach Istanbul gegangen sind, sei es weil die Wirtschaft dort dynamischer sind, weil sie dort leichter einen guten und interessanten Job finden, oder weil die Bewerbung eines Cem Arslan hierzulande leider eher im Papierkorb landet als die eines Thomas Meier.
Die Gründerin des Rückkehrer-Stammtisch, Frau Ciğdem Akkaya, hat netterweise meine Anfrage nach Interviewpartner an die Mitglieder dieses Netzwerks weitergeleitet, und es haben sich gleich einige Kandidaten gemeldet. Bisher habe ich die Wahl zwischen einem Manager, einem Piloten und einem Juristen, der Deutschland im Zuge der Sarrazindebatte den Rücken gekehrt hat.








