Zwischen all dem Verkehrslärm, den singenden Muezzins, dem Hupen, Schlurfen und Drängen dieser lebendigen Stadt, steigt doch eine unerklärliche Entspanntheit auf. An jeder Ecke wird schwarzer Tee in winzigen Gläsern angeboten. Vor den Läden sitzen Pfeife rauchende Alte. Hunde wälzen sich träge in der Sonne. Quallen begleiten die schaukelnde Fähre über den Bosporus.
Nach anstrengenden neun Stunden unterwegs, zwischen den Kontinenten, zu Fuß, mit dem Schiff, mit dem Taxi, sitzt die Müdigkeit in jeder Pore. Der erste Termin war lang, endete aber mit dem spontanen Besuch einer Ausstellungseröffnung in einer der Top 5 Galerien. Mit Wein in Plastikbechern und kleinen Gesprächsgruppen vor großen Bildern. Merhaba, Istanbuler Kunstszene.








