Sieben Tage sind verflogen, X Termine, keine Zeit auszuruhen, an Augenringe erinnert sich eh keiner. Und sollten sie je irgendwo auftauchen, werden sie einfach retuschiert. Zeit darüber nachzudenken, blieb bisher sowieso nicht. Denn wer mit seinem eigenen Kram fertig war, rannte einem Mitstreiter zu Hilfe: Filmen, Fotografieren oder einfach nur Bodyguard sein, Jobs lauerten auf diesem Trip an allen Enden und Ecken. Was nicht gefragt war, war gutes Sitzfleisch. Morgens mit dem Taxi von Asien nach Europa, mittags mit Dolmus und Fähre zurück, abends wieder rüber machen: die Länge so mancher Geschichte ist nicht an Zeichenmenge, sondern an zurückgelegten Kilometern festzumachen. Der erste Lohn nach einer Woche Regenwetter? Die im Bosporus versinkende Sonne. Keine Termine mehr. Zeit zu schlafen.
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Entrechtete, Politiker, Weltverbesserer und Bauchtänzerinnen…
… sind zu Protagonisten unserer Geschichten geworden. Storys starben, verloren geglaubte wurden wiederbelebt und andere mussten neu geschrieben werden. Wie viel Leben sich in eine Woche pressen lässt ist schon faszinierend.








